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"Virtuelles Kraftwerk Neckar-Alb" feierlich in Betrieb genommen

Geschafft! Das Demonstrationsprojekt mit zentralem Leitsystem von AVAT führt unterschiedliche Erzeuger, Verbraucher und Speicher auf Basis erneuerbarer Energiegewinnung zusammen.

Rundum begeistert: Franz Untersteller, Landesumweltminister von Baden-Württemberg, hat das Demonstrationsprojekt "Virtuelles Kraftwerk Neckar-Alb" heute im Beisein aller Beteiligten an der Hochschule Reutlingen in Betrieb genommen.

Die relevanten Daten der verschiedenen Erzeuger, Verbraucher und Speicher sowie des Netzzustands im virtuellen Kraftwerk laufen in einem zentralen, von uns entwickelten, Leitsystem zusammen. Dieses dient auch als Informations- und Forschungsplattform für die Themen Kraft-Wärme-Kopplung, Demand-Side-Management, Kapazitätsvermarktung, Sektorkopplung, E-Mobility, Netzoptimierung und Energiespeicher.

Mit dem Kooperationsnetzwerk wurde den unterschiedlichen Akteuren in der Energieversorgung eine Testumgebung geboten, die zugleich einen professionellen Wissens- und Praxistransfer ermöglicht. Ziel ist es, durch die Entwicklung innovativer Komponenten in allen Bereichen, ein flexibles, standardisiertes Gesamtsystem eines virtuellen Kraftwerks zu schaffen, das jederzeit die Kopplung unterschiedlichster Einzelsysteme gewährleistet und dabei die einzelnen Sichtweisen von Händlen, Versorgern, Netzbetreibern und Nutzern berücksichtigt sowie einen optimalen Querverbund Strom-Wärme/Kälte garantiert.

Was hinter dem VK Neckar-Alb steckt, erfahren Sie in einem Video der Hochschule Reutlingen.

Die Pressemitteilung des Umweltministeriums können Sie hier lesen.

 

Hintergrund
Das Erreichen der Klimaschutzziele von Bund und Ländern setzt eine starke Veränderung der Energieversorgung voraus. Das führt von einer zentralen in eine dezentrale Struktur, in der das Versorgungssystem immer mehr räumlich verteilte erneuerbare Energieanlagen umfasst. Es gilt, diese nachhaltig und wirtschaftlich optimal zu integrieren. Dabei eröffnen sich verschiedene neue Forschungs- und Entwicklungsoptionen. Dazu gehören unter anderem Netzausbau, Smart Grid, Einsatz von Speichern und Querverbundoptimierung zwischen Strom- und Wärmemarkt. "Virtuelle Kraftwerke" werden zukünftig ein wichtiges Glied der Energiewirtschaft darstellen. Ihr frühzeitiges Realisieren sichert Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig erweitern die involvierten Netzwerkpartner ihre Kompetenzen.

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